Ruth Sattler´s posterous http://rsattler.posterous.com ... endlich meine eigene Kolumne! posterous.com Thu, 27 Dec 2012 08:51:00 -0800 Digitale Demenz, das Buch http://rsattler.posterous.com/digitale-demenz-das-buch http://rsattler.posterous.com/digitale-demenz-das-buch

Meine ganz persönliche Meinung

Hier hat ein (selbsternannter) „Gott in Weiß“ seine (berufliche? gesellschaftliche?) Autorität dazu missbraucht, seine ganz eigenen und persönlichen Abneigungen und Ängste pseudowissenschaftlich und vermeintlich plausibel zu verbreiten. Solche Typen gab es zu allen Zeiten, die wissen, was für andere gut ist. Leider waren es meistens Männer (sorry, Kollegen). Angesichts seiner beruflichen Laufbahn kann ich ihm auch nicht ganz abnehmen, dass er seinen sechs (!) Kindern tatsächlich ein so präsenter und liebender Vater war, wie er im Laufe des Buchs immer wieder betont. Die Arroganz, mit der er wiederholt prophezeit, wie viel Kritik man seinem Buch entgegenbringen wird, ist peinlich und berührt mich unangenehm, wie ohnehin der gesamte belehrende Unterton mit fühlbarem permanent erhobenem Zeigefinger. Erinnerungen an Verbote und Maßregelungen für Bürger totalitärer Regime kommen mir dabei in den Sinn und erfüllen mich mit deutlichem Unbehagen.

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Wed, 01 Aug 2012 12:21:00 -0700 Kunden(un)freundlichkeit bei UPC http://rsattler.posterous.com/kundenunfreundlichkeit-bei-upc http://rsattler.posterous.com/kundenunfreundlichkeit-bei-upc

Meine über 90jährige Mutter kann mich nicht anrufen, weil das Telefon nicht funktioniert. Als ich der Sache nachgehe stellt sich heraus, dass der Anschluss gesperrt wurde, ganz ohne Vorwarnung und Erklärung. Ich rufe die Hotline an, wo mir eine freundliche Männerstimme aalglatt mitteilt, dass ein Betrag offen ist und der Anschluss erst dann wieder freigegeben wird, wenn das Geld überwiesen wurde. Den Vorschlag, meine Mutter solle persönlich in einem der beiden Shops vorbeikommen, kann ich dem Mitarbeiter nicht übel nehmen, er kann nicht wissen, wie alt sie ist. Dass auch ich nicht unverzüglich hinfahren werde (sowohl Gasometer als auch der 10. Bezirk sind für mich ziemlich entlegen) verzögert die Sache angeblich, weil der Anschluss erst freigeschaltet wird, wenn der ausstehende Betrag am Konto der Firma UPC eintrifft. Und auch wenn der Betrag am Konto meiner Mutter unverzüglich als abgebucht aufscheint kann es ein paar Tage dauern, bis er am Konto der Firma UPC eintrifft und damit der Anschluss wieder normal benutzt werden kann (soviel zur Kundenfreundlichkeit der Banken, wo wir diesen mit Online-Banking die Arbeit ohnehin abnehmen, sei nur so nebenbei erwähnt).

Ich muss zugeben, ich habe vergessen, für meine Mutter den Betrag zu überweisen, es sind Ferien, ich bin unterwegs, ich habe eine Rechnung übersehen, ich bin sicher nicht die einzige, der das schon einmal passiert ist. Soweit ich mich erinnere ist es allerdings üblich und fair, eine Mahnung zu schicken, bevor man weitere Maßnahmen ergreift. Außerdem hat eine Firma wie UPC meine Kontaktdaten und eine der vielen aalglatten Telefonstimmen hätte vielleicht anrufen können und davor warnen, dass der Anschluss gesperrt werden muss, wenn der Betrag nicht innerhalb einer gewissen Zeit überwiesen wird.

Dass es im vorliegenden Fall besonders unangenehm ist, weil meine Mutter mit einem Mobiltelefon überfordert und daher auf den Festnetzanschluss von UPC angewiesen ist, und weil dies ihre einzige Verbindung zur Außenwelt ist, können die MitarbeiterInnen natürlich nicht wissen. Aber dass die Firma UPC offenbar grundsätzlich davon ausgeht, man wäre einfach nicht gewillt seine Rechnungen zu bezahlen, ist schlicht und einfach beleidigend.

Eine derart rüde Vorgangsweise kann sich nur eine Firma wie UPC leisten, die sich ihrer Kunden derart sicher ist. Irgendwie schade.

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Thu, 28 Jun 2012 05:25:00 -0700 Mangelnde Medien- und Sozialkompetenz bei der Wirtschaftskammer http://rsattler.posterous.com/sender-und-empfanger http://rsattler.posterous.com/sender-und-empfanger

Die Versendung eines Newsletters ist immer wieder auch Grund für kleinere oder auch größere Ärgernisse. So erhalte ich diesmal nach Aussendung u.g. e-Mail. Na gut, zugegeben, die automatische Abmeldung hat vielleicht nicht funktioniert. Das hätte man mir auch auf freundlichere Weise mitteilen können. Für mich kommt dies hier sehr schlecht rüber, auch deswegen, weil ich als (unfreiwilliges) Mitglied der Wirtschaftskammer mir von deren MitarbeiterInnen zumindest eingermaßen höflichen Umgangston erwartet hätte ...

Darum antworte ich auch darauf "Es tut mir Leid, wenn wir Sie mit unseren e-Mails belästigt haben sollten, wir entfernen Sie umgehend aus unserem Verteiler. Als Mitglied der Wirtschaftskammer hätte ich mir allerdings von Mitarbeitern selbiger einen etwas freundlicheren Umgangston erwartet.

Eine Dame ruft mich an, der arrogante und überhebliche Unterton lässt sich von Beginn an nicht überhören. Vielleicht hätte die Dame, die offenbar sogar an eher hierarchisch hoher Stelle sitzt, einen Kurs für Telefon-Kommunikation besuchen sollen, jedenfalls empfinde ich jedes Wort als arrogant und überheblich. Immerhin trage ich mich meiner Kammerumlage zu ihrem Gehalt bei.

Etwas weniger Gedankenlosigkeit im Umgang mit anderen Menschen (denn hinter einer Telefonstimme steckt meist immer noch ein Mensch) und etwas mehr Information über die Abläufe von Kommunikation wären in der virtuellen Welt angebracht.

--

Handelt es sich hierbei um einen Scherz???? Dann ist es ein schlechter: Abmeldung!!!!!

 

Beste Grüße

...

... 

Wirtschaftskammer Österreich 

Wiedner Hauptstraße 63

A-1045 Wien

T:  +43 (0) 5 90 900 - 5822

E-mail: ...

http://wko.at/eu

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Fri, 27 Apr 2012 09:04:00 -0700 Sprachliche Verbrechen http://rsattler.posterous.com/126910921 http://rsattler.posterous.com/126910921

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Sehr geehrte Frau Sattler!

Gendern kann auch übertrieben werden!!!

Ich halte Ihren Ausdruck "eTeacherInnen" für ein grobes sprachliches Verbrechen ;-)

Mit freundlichen Grüßen!

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Dieser geneigte Leser hat natürlich Recht, dass eine solche Wortschöpfung wahrscheinlich nicht im Österreichischen Wörterbuch steht und nicht wirklich eine schriftstellerische Auszeichnung verdient. Ich gebe trotzdem zu bedenken, dass die Sprache etwas Lebendiges ist, das verwendet wird und verändert, manchmal natürlich auch verschandelt *sorry*, aber wenn man sich in einem Umfeld bewegt wo es so viele Fachausdrücke gibt, die der Englischen Sprache entlehnt sind, kann einem schon das eine oder andere mehr oder weniger passende neue Wort ge- oder misslingen. Der computerunterstützte Unterricht geht einem ja auch nicht ganz so leicht von der Tastatur und vom Mund wie das eLearning. Und wer wie ich eine Großmutter hatte, die echtes siebenbürgisches Deutsch gesprochen hat weiß, wie schnell sich unsere Sprache innerhalb einer oder zwei Generationen verändert. Auch das Gendern war früher nicht üblich und stellte uns daher nicht vor die Herausforderung, passende gleichbehandelnde Ausdrücke zu finden, die zu verwenden wir heute verpflichtet sind. Verzeihen Sie mir daher bitte das eine oder andere sprachliche Vergehen (Verbrechen möchte ich mir dann doch nicht nachsagen lassen) und chillen Sie.

Ihre

Ruth Sattler

 

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Tue, 03 Apr 2012 00:33:00 -0700 Wettbewerbe http://rsattler.posterous.com/wettbewerbe http://rsattler.posterous.com/wettbewerbe

Geneigte Leserschaft,

ein Wettbewerb ist aus meiner Sicht etwas, bei dem die Möglichkeit besteht, dass man gewinnt, aber auch die, dass man nicht gewinnt. Ich muss es hier und heute gestehen: ich selber habe mich bisher in meinem ganzen Leben freiwillig keinem Wettbewerb gestellt, denn ich bin eine lausige Verliererin. Selbst die seinerzeitigen Castings als Model (mehr als 30 Jahre her) habe ich nur schwer und mit seelischen Wunden verkraftet und eher als Spießrutenlauf empfunden denn als irgend etwas anderes.

Umso mehr Hochachtung habe ich vor denen, die es dennoch tun, sich Wettbewerben und Ausschreibungen stellen, den Mut haben, sich an anderen zu messen und mit anderen vergleichen zu lassen, sich einer Jury ausliefern und vielleicht einem unwillkommenen Ergebis gegenüber zu sehen, immer wieder und unverdrossen, unter dem Motto "Dabei sein ist alles". 

Wer aber nicht verlieren kann und dann womöglich noch der Jury unterstellt, ausnahmslos Trotteln zu sein, die keine Ahnung von der Materie haben, stellt sich selber kein gutes Zeugnis aus.
Es tut mir im Herzen weh, die Entgleisungen ansonsten erfolgreicher erwachsener Menschen miterleben zu müssen, die aus dem Unvermögen resultieren, eine Niederlage zu akzeptieren (siehe Zitate weiter unten). Sie geben weit mehr von sich Preis, als ihnen bewusst ist, und ich frage mich, ob sie noch nie von Statistik gehört haben. Wenn aus 89 Einreichungen nur 15 Preise vergeben werden, so liegt die Wahrscheinlichkeit, einen solchen zu erlangen, eben nur bei einem gewissen Prozentsatz. Mag man den Jurymitgliedern - die sich übrigens völlig unentgeltlich, in ihrer Freizeit und freiwillig eine beträchtliche Arbeit aufhalsen - nachsagen was man will, sie tun sicherlich ihr Bestes und das absolut korrekt und unter großem Zeitaufwand. 

In diesem Sinne danke ich nochmals allen, die den Mut und die Größe haben, an einem Wettbewerb teilzunehmen und vielleicht sogar zu verlieren, und drücke Ihnen allen meine absolute Hochachtung aus. Hätte ich einen Hut auf, ich würde Ihn vor Ihnen ziehen.

Ihre
RS 

--

Anlässlich der freudigen Nachricht, dass ...     den Artikel zu unserem Projekt ... in der nächsten Ausgabe veröffentlichen wird, wollten wir nachfragen, in welcher Kategorie unser Projekt angeschaut und bewertet wurde.

Es freut uns, dass es viele hochwertige Einreichungen gab - die Tatsache, dass unser Projekt gar keinen Anklang gefunden hat, hat uns dennoch etwas überrascht.

--

Gleich vorneweg, ich respektiere natürlich die Entscheidung der Nichtnominierung meiner eingereichten Projektarbeit für den „Lörnie 2012“.

Trotzdem erlauben Sie mir einige Gedanken darzulegen: ...

--

Liebe Frau Sattler!

Ich darf Ihnen mitteilen, dass meine Enttäuschung über die diesjährige Nichtnominierung riesengroß ist. Ich war ja bereits im vergangenen Jahr dabei (Ich möchte es Ihnen nicht vorenthalten: Auch damals war die Enttäuschung wegen der Nichtnominierung groß!). Ich weiß wirklich nicht, was ich bei meinen diesjährigen Einreichungen falsch gemacht haben könnte! Es wäre zumindestens fair gewesen, mich über dieGründe der Nichtnominierung zu informieren!

Können Sie sich vorstellen, wie viele Stunden ich bei der Erstellung meiner E-Learning-Inhalte am Computer gesessen bin? Ich biete auf unserer Homepage mittlerweile weit über 200 Teilprogramme zu den verschiedensten Bereichen für die ...schule an (Link: ... ). Und dann lediglich die lapidare E-Mail, in der Sie mich nicht einmal persönlich angesprochen haben (Siehe "Liebe Kollegin, lieber Kollege,"!)!

Die eingereichten Bereiche haben mich auch Geld gekostet, zumal ich alle verwendeten Fotos legal online bei ... gekauft habe. Aber "was solls"? Wegen des aufgewendeten Geldes geht es mir nicht!

 Ich kann Ihnen versichern, dass ich mit meinem "Herzblut" diese Sache verfolge! Und dann keine Anerkennung? Das tut weh! Das würde Ihnen, Frau Sattler, auch weh tun!

Die Zugriffe auf unsere Seite jedenfalls bestätigen meine Bemühungen!

·         Am 12. März gabe es laut Google Analytics 882 eindeutige Seitenaufrufe unserer Homepage! Und das bei der ... Einwohnerzahl von ca. 1700!!! Nennen Sie mir bitte z. B. eine Wiener ...schule, die online so ein E-learning-Angebot anbietet wie die ...! Nennen Sie mir bitte eine ...schule in ganz Österreich, die eine solche Fülle an E-Learning-Bereiche anbietet! Ich weiß keine!

·         Rückmeldungen in unserem Online-Gästebuch (Gästebücher sind ja nicht mehr unbedingt STATE-OF-Art! Da verwendet man ja mittlerweile lieber Facebook! Und trotzdem gab es diesbezüglich viele Einträge zu unserem E-Learning-Bereich!) möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

All diese Gästebucheintegungen sind online für ALLE einsehbar!

Meine abschließende Frage an Sie:

Warum hat man nicht nach Ende der Einreichphase (21. Feber 2012) zumindest eine Liste der eingereichten Projekte auf Ihrer Homepage präsentiert? Das wäre doch machbar gewesen und hätte die Transparenz des Wettbewerbs doch wesentlich erhöht. In Ihrer Jury sitzen doch Profis!? Diese Liste ist bis heute noch nicht abrufbar!

Ich darf Ihnen abschließend noch einmal meine, so glaube ich, doch recht ansprechenden Einreichungen für ... in Erinnerung rufen:

Ich bin der Meinung, dass es im ...bereich nichts Vergleichbares in diesem Bereich gibt!

Mit freundlichen -Grüßen
Name der Redaktion bekannt

--

 

Sehr geehrte Jury,

..., dass meine eLearning-Projekte zwar alle Qualitätskriterien erfüllen, aber offenkundig nicht die genannten Zusatzkriterien. Dazu möchte ich kurz Stellung nehmen.

(1) Die Webfähigkeit meiner eLearning-Projekte ist vollkommen gegeben, weil es sich dabei um ... handelt, welche mit jedem Internetbrowser entweder heruntergeladen oder auch direkt ausgeführt werden können.

(2) Ich verfolge die ablaufende Bildungsdebatte sehr genau und möchte nur zwei Experten dazu zitieren. Christiane Spiel und Eckehard Quin sagen: "Unser Bildungssystem darf nicht zur Spaßgesellschaft verkommen."

(3) Wenn die PISA-Studien aufzeigen, dass es unseren Schülern an echter Kompetenz in den Grundfertigkeiten mangelt, dann erscheinen mir Lernprojekte wie ... sehr gut geeignet diesen Mängeln entgegen zu wirken. Sie vermitteln ohne Schnick-Schnack das notwendige Wissen.

(4) Sehr deutlich möchte ich hervorheben, dass alle meine Projekte und ihre interaktiven und mulitmedialen Elemente ausschließlich nur mit ... produziert worden sind.

(5) Wenn Sie noch ein paar Minuten Ihrer Zeit aufwenden können, dann schauen Sie sich bitte das Projekt ... an. Ein ähnliches Projekt ... wurde in den letzten Wochen über 200 Mal von interessierten Lesern meiner Homepage heruntergeladen und unter anderen von..., Lehrbeauftragte f... an der PH, in einem E-Mail an mich besonders gewürdigt.

Mit freundlichem Gruß
Name der Redaktion bekannt

 

 

-- 

 

... wenn meine Arbeit beim ... Award nicht geschätzt wurde verzichte ich auch auf eine (bezahlte, Anm. der Red.) Veröffentlichung beim  B ... und wünsche keinen weiteren Kontakt.

Name der Redaktion bekannt

 -- 

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Fri, 02 Mar 2012 22:16:00 -0800 AW: Lörnie Award 2012 http://rsattler.posterous.com/aw-lornie-award-2012 http://rsattler.posterous.com/aw-lornie-award-2012

Lörnie Award 2012

Konstruktive Kritik oder Mobbing? Die geneigte Leserschaft möge sich ein eigenes Urteil bilden. Bemerkenswert immerhin die offenbar äußerst wohlüberlegte (?) und stilistisch interessante Formulierung. Der Kollege mag englisch unterrichten, deutsch hoffentlich nicht ...

-------- Original-Nachricht --------

Betreff: AW: Lörnie Award 2012
Datum: Thu, 1 Mar 2012 19:06:22 +0100
Von: Name der Redaktion bekannt
Antwort an: Name der Redaktion bekannt
An: <ruth@sattlercom.com>

Lörnie Award 2012

Normalerweise antworte ich nicht auf solche Mails, aber diesmal muss es wohl sein.
Ich frage mich des öfteren, welche Empfehlungen Sie in Ihrem Newsletter geben, und wundere
mich was an Denselben gut und brauchbar sein sollen.
Diesmal aber besonders. Der Link "Grammatik checken" ist gelinde gesagt für den Sprachunterricht
völlig unbrauchbar.

Ich habe folgenden (sehr schlechten) Text eines Schülers in das Probefenster eingegeben :

My favourit person is Mr. Rettinger he a English teacher.

I like him because he is Funy, and he is best English teacher of the wold.

Mr Rettinger help me when I have problems computer.

He like lot of coffee.

Her fob is Englisch teacher and Informatiker.

und folgende Auswertung erhalten:

Unknownname

Wer soll sowas brauchen können??!!
"See full report" ist auch nicht besser!
Sowas kann man nur empfehlen, wenn man von der Didaktik des Fremdsprachenunterrichts keine Ahnung hat.

Name der Redaktion bekannt

 


Von: Ruth Sattler [mailto:ruth@sattlercom.com]
Gesendet: Donnerstag, 1. März 2012 18:21
An: Name der Redaktion bekannt
Betreff: Lörnie Award 2012
 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe e-teaching-Gemeinde, 

so geht´s weiter beim Lörnie Award 2012
>> Mehr ...

Microsoft Partners in Learning European Forum
mit den Erstplatzierten des Lörnie Award 2011
>> Mehr ...

SMART User Day in Melk
>> Mehr ...

uBook Frühjahr 2012
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12.00 Normal 0 21 false false false DE-AT X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4

„Safer Internet Day“ der eLC Partnerschulen EMS Schwadorf und BHAK/BHAS Bruck/Leitha
>> Mehr ...

 

 

12.00 Normal 0 21 false false false DE-AT X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4

Nützliche Links, diesmal zum Sprachen lernen
>> Die eigenen Sprachkenntnisse testen
>> Nachschlagewerk für Grammatik unterschiedlicher Sprachen
>> Kostenpflichtig, aber empfehlenswert: Grammatik checken

 

 

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Fri, 01 Apr 2011 06:24:00 -0700 Hackerangriffe http://rsattler.posterous.com/hackerangriffe http://rsattler.posterous.com/hackerangriffe

Vor einiger Zeit sind einige von mir betreute Seiten Opfer von Hackerangriffen geworden. Einmal finde ich eine Drohung mit eindeutigem Bezug zur Türkei vor, die mich nicht gerade beruhigt zurücklässt, dann wieder führt die Seite dank einer automatischen Weiterleitung zu einem russischen Online-Magazin, dann wieder sieht so manche Homepage von außen normal aus, lässt sich aber nicht bearbeiten, weil ein besonders humorvoller Hacker irgendwo eine Seite hineingeschmuggelt hat, die nun jede weitere Funktion unterbindet.

Ich finde das nicht erbaulich, und ich spreche auf diesem Wege Flüche aus, die den betreffenden Personen hoffentlich Verderben, Bestrafung und alles erdenklich Unerfreuliche bringen, denn als gewöhnliche Anwenderin bin ich zu mehr leider nicht in der Lage.

Es stecken Jahre voller Arbeit dahinter, die ein anderer, ein völlig Fremder, nur so aus Jux und Tollerei mit ein paar Klicks vernichtet. Ja gut, auch ein Menschenleben ist, wenn man das möchte, mit ein paar Klicks vernichtet. Zur Polizei gehen? Die lachen mich bestenfalls aus. Was also tun? Anregungen und Tipps werden gern entgegen genommen.

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Mon, 28 Mar 2011 02:24:00 -0700 Besuche bei t-mobile http://rsattler.posterous.com/besuche-bei-t-mobile http://rsattler.posterous.com/besuche-bei-t-mobile

Irgendwann im Oktober, Filiale Landstraßer Hauptstraße

Ich habe ein iPhone 3GS, das ich nach Vertragsänderung freischalten lassen möchte. Also betrete ich das Geschäft, in dem drei junge Leute, zwei junge Männer und eine junge Frau, von Kunden belagert, in aller Ruhe ihrer Arbeit nachgehen. Möglicherweise tun sie das einzig Richtige, nämlich sich nicht von der wartenden Schlange aus der Ruhe bringen lassen, und einen Kunden nach dem anderen "abarbeiten". Der Umgangston ist sachlich, aber nicht unbedingt freundlich. Vielleicht sind die jungen VerkäuferInnen heutzutage einfach so, denke ich. Freundlichkeit ist nicht mehr "in".

Endlich ist die Reihe an mir, und ich gerate an die junge Frau. Ich möchte mein iPhone freischalten lassen, sage ich. Das kann man erst zwei Jahre nach Anmeldung machen, sagt sie in sachlichem Stakkato. Vielleicht wären Sie so freundlich, in ihrer Datenbank nachzusehen, denn ich weiß nicht, wie alt das Gerät genau ist, sage ich. Wortlos und lieblos tippt sie die von mir angegebenen Daten ein, ohne merkbare Freundlichkeit sagt sie, Sie können Anfang Dezember wieder kommen, dann können wir es freischalten. Benötige ich dazu irgendwelche Unterlagen, frage ich. Nein, sagt sie, völlig ohne eine Emotion oder einem auch nur leichten Anflug eines Lächelns, und das war´s. Vielleicht ist es ja das klassische Rollenverhalten, ältere Frau ist eifersüchtig auf jüngere, denke ich, als ich mit Unbehagen das Geschäft verlasse, denn irgendwie fühle ich mich ziemlich abgefertigt. Immerhin, es ist dem Personal nichts vorzuwerfen, außer dass Freundlichkeit fehlt. Vielleicht wird die ja heute nicht mehr als wichtig erachtet, denke ich.

Anfang Dezember, Filiale Meidlinger Hauptstraße

Ich betrete das völlig überfüllte und viel zu kleine Geschäft. Kurz vor Weihnachten, vielleicht sind wir ja alle überreizt, vorweihnachtliche Hektik hat um sich gegriffen, und warum bestehe ich auch darauf, ausgerechnet jetzt und heute mein iPhone freischalten zu lassen.

Ich warte geduldig, und irgendwann gerate ich - wieder an eine junge Frau. Wer mich kennt weiß, ich bin selbst Dienstleisterin und deshalb grundsätzlich sehr freundlich im Umgang mit anderen, auch mit VerkäuferInnen, und auch mit jungen VerkäuferInnen. Also bringe ich mein Anliegen vor, ich möchte mein iPhone freischalten lassen. Dazu brauchen wir die Rechnung, sagt sie. Die habe ich nicht, schließlich sind ja alle Unterlagen in Ihrer Datenbank, antworte ich. Dann muss ich Ihnen fünf Euro verrechnen, ist die knappe Antwort.

Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren selbständig, ich kenne mich mit Kalkulation und Kosten aus und wage daher zu protestieren, da es mir nicht einleuchtet, wie ein A4 schwarz-weiß - Ausdruck fünf Euro (wären früher fast öS 70,- gewesen) kosten kann. Dann hätten Sie halt die Rechnung mitgebracht, sagt die junge Frau flapsig. Die Rechnung ist in meiner Buchhaltung, und die ist bei meiner Buchhalterin, antworte ich. Dann hätten Sie sie halt vorher von Ihrem Buchhaltungsbüro geholt, sagt sie. Ich werde wütend, ich werde etwas lauter. Bitte seien Sie vorsichtig, was Sie sagen und wie Sie mit mir sprechen, sage ich. Ich bin Ihre Kunden und kein Bittsteller. Sie seufzt, verdreht die Augen. Ich hoffe, ich habe nicht wirklich gesehen, was Sie soeben gemacht haben, sage ich, wieder ganz ruhig. Ach Du liebe Zeit, seufzt, sie, und ich drohe ihr, leise und sehr freundlich: benehmen Sie sich bitte, und überlegen Sie ab jetzt jede weitere Äußerung, denn Sie sind auf dem falschen Weg. Mit sichtlichem Widerwillen händigt mir die Dame den wertvollen A4 Ausdruck meiner Rechnung aus der t-mobile-Datenbank aus und erklärt mir in knappen Worten, dass die Freischaltung irgendwann in den nächsten Tagen erfolgen wird.

Ich bin froh, das Geschäft verlassen zu können und hoffe, es möglichst nie wieder betreten zu müssen. Später schreibe ich einen Beschwerdebrief, den man allerdings auch nur über ein unpersönliches Online-Formular abschicken kann, denn ich finde weder eine telefonische Hotline noch sonst eine Möglichkeit zur persönlichen Kontaktaufnahme mit t-mobile auf deren Internetseite. Immerhin, einige Tage später bekomme ich einen freundlichen Brief, in dem mir zugesichert wird, dass mir die fünf Euro bei der nächsten Rechnung gutgeschrieben werden. Ich bedanke mich für die vorweihnachtliche Freundlichkeit, die mir hier erwiesen wurde, und tatsächlich finde ich auf der folgenden Abrechnung die Gutschrift.

23. März 2011, Filiale Kärntner Straße

Mein Kollege, Herr K., erzählt mir, dass er Gutscheine in Höhe von Euro 600,- (!) von t-mobile hat und dafür für seine Tochter ein iPhone bei t-mobile erwerben möchte. Da ich gerade Zeit habe und interessiert bin, begleite ich ihn in das Geschäft.

Ein junger Mann, der nicht einmal grüßt, er wirkt eher belästigt und kanzelt uns auf die Frage nach dem Erwerb eines iPhones ziemlich aufgebracht, beinahe mit erhobener Stimme, ab. Hier kann man kein iPhone kaufen, sagt er unwirsch. Erst auf mehrfache Fragen erfahren wir in ungeduldigem Tonfall, dass man ein iPhone nur bekommt, wenn man einen Vertrag abschließt oder ändert. Persönliche Anmerkung von mir: spätestens als er die Gutscheine sieht hätte der junge Kollege anbieten müssen, sich um eine Möglichkeit der Lösung anzunehmen. Stattdessen rät er uns, selber die Kontaktperson bei t-mobile anzurufen, die Herr K. erwähnt. Was Herr K. dann auch tut. (Anmerkung: Herr K. ist Großkunde der Firma und die erwähnte Kontaktperson innerhalb der Firma hochrangig und bekannt).

Soweit ich als Außenstehende beobachten kann, folgt nun eine telefonische Odyssee. Versprochene Rückrufe erfolgen nicht, bei Nachfrage stellt sich heraus, dass die Kontaktperson zum Zeitpunkt des versprochenen Rückrufs längst nicht mehr in der Firma anwesend war, und zahlreiche Telefonate mit unterschiedlichen Personen später erfährt Herr K., dass er unter Angabe einer Telefonnummer und des dazu gehörigen Kundenkennworts die Vertragsänderung in der soeben aufgesuchten Filiale durchführen und dabei das iPhone mit den Gutscheinen erwerben kann.

Wir betreten also nochmals das Geschäft, der Verkäufer von vorhin straft uns mit demonstrativer Nichtbeachtung. Ein anderer Mitarbeiter, Herr T., bittet uns zu seinem Platz, wir legen ihm die Sachlage nochmals dar. Er schaut in die Datenbank, übrigens auch er ohne jedes Lächeln und ohne jede Freundlichkeit, fragt das Kundenkennwort ab, und erklärt, dass er kein Geld zurückerstatten könne und dass daher die Bezahlung mit den Gutscheinen ohnehin gar nicht möglich wäre. Dann erklärt er uns, dass er ohne Ausweis der Nummern-Inhaberin auch keine Vertragsänderung durchführen könne und wir daher wieder unverrichteter Dinge abziehen müssten. Dies alles in einem absolut präpotentem und flapsigem Tonfall, belehrend und "von oben herab", der mir für einen solchen Standort und für einen offenbar sowohl geschäftlich als auch privat langjährigen und guten Kunden wie Herrn K. sehr unklug und unpassend erscheint.

Bevor wir gehen, lege ich dem Verkäufer Herrn T. noch nahe, sich einer Schulung für den Umgang mit Kunden zu unterziehen, da hier sehr viel im Argen läge. Den Wortlaut der Antwort zu wiederholen oder gar mich an den Tonfall zu erinnern, erspare ich mir lieber.

Ich bin nach wie vor t-mobile-Kundin, denn solange man nichts in einer Filiale braucht, funktioniert das Service ja offenbar. Ich hoffe aber, dass nie der Fall eintritt, dass ich einen Support brauche, der den Besuch einer Filiale erfordert. Ich fürchte mich davor, jemals wieder eine t-mobile-Filiale betreten zu müssen, bei der Überheblichkeit, Unfreundlichkeit und Unprofessionalität, die ich hier erlebt habe.

 

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Mon, 28 Mar 2011 02:09:00 -0700 Verkaufsmethoden http://rsattler.posterous.com/verkaufsmethoden http://rsattler.posterous.com/verkaufsmethoden

Dass das Kaufen und Verkaufen unsere Wirtschaft am Leben hält, wissen wir alle. Dass das Einkaufen, heute auch Shopping genannt, inzwischen sogar zur Freizeitgestaltung hochstilisiert wird, nennt man "Zeitgeist". Vielfältig sind inzwischen die mehr oder weniger raffinierten Methoden, mit denen diverse Firmen versuchen, ihre Produkte an den Mann/die Frau zu bringen.


Noch aus meiner Kindheit kann ich mich an den ehrenwerten Berufsstand der Staubsaugervertreter erinnern, die, natürlich unangemeldet, ins Haus kamen, ihr Verkaufsgut ausbreiteten und in einem nicht mehr enden wollenden Schwall an Lobesworten das ihnen anvertraute Produkt anpriesen. Ähnlich unerbittlich waren die Vertreter von Zeitschriftenabonnements oder Buchklubs. Meist waren diese Verkaufsaktionen von Erfolg gekrönt, waren die Hausfrauen von damals schließlich noch nicht gewappnet gegen derartig effektive Konsumversuchungen und psychologische Tricks.

Das hat sich inzwischen geändert. Darum sind die Firmen auch auf neue Methoden umgestiegen und machen sich freundschaftliche Gefühle und persönliche Beziehungen zu Nutze. Wer kann sich schon entziehen, wenn er zu einer Party eingeladen ist und dort der Gastgeberin durch umsatzstarke Einkäufe von Plastikgeschirr oder Kerzen zu einem großartigen Geschenk verhilft. Oder wenn er von seinem Chef oder Kunden zu einem Vortrag mitgenommen wird, der sich als Werbeveranstaltung einer Network Marketing Organisation entpuppt.

Wie sehr lobe ich mir da den Kauf im Versandhaus - unpersönlich und unproblematisch. Wirklich? Nicht immer. Auch hier gibt es lästige Begleiterscheinungen wie Gewinnspiele, Gratis-Geschenke die keiner braucht oder Wertmarken, deren Sammeln irgendwelche Vorteile verspricht.

Am besten, man geht dann, wenn man etwas braucht, in ein entsprechendes Geschäft und kauft es? Auch nicht mehr so einfach, denn hier werden einem zumindest Kundenkarten oder gar Clubmitgliedschaften aufgenötigt und man muss jedes Mal von neuem dankend ablehnen, will man nicht eine von Kundenkarten überquellende Geldbörse mit sich herumtragen.

Vielleicht könnten wir ja die eine oder andere Methode auf die Weiterverbreitung von eLearning anwenden. Der eLearning-Vertreter, der unangemeldet im Unterricht erscheint und Lehrende wie Lernende mit wortreichen Lobpreisungen mitreisst, das als Weihnachtsfeier getarnte eLearning-Seminar, die Kundenkarte für den Bildungsserver ... Ideen werden gerne angenommen.

 

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Mon, 28 Mar 2011 02:07:00 -0700 Fremdwörter http://rsattler.posterous.com/fremdworter http://rsattler.posterous.com/fremdworter

Meine lieben Damen und Herren, liebe Leser und Leserinnen,

das soll jetzt kein Wettern gegen fremde Einflüsse auf unsere Sprache werden, auch wenn ich über unsere Meetings und Commitments und andere in die Alltagssprache übernommenen Ausdrücke manchmal schon schmunzeln muss. Erstens bin ich persönlich sehr anglophil (Englisch ist immerhin die einzige Fremdsprache von der ich behaupten kann, dass ich sie einigermaßen beherrsche) und zweitens zeige auch ich gerne (m)einen gehobenen Bildungsstand durch raffinierte Anwendung interessant klingender Fremdwörter. Wie gut, wenn man über Lateinkenntnisse verfügt und im rechten Moment entsprechende Ausrufe bereit hält wie "Sic transit gloria mundi" (vor allem beim morgendlichen Blick in den Spiegel) oder "pecunia non olet" (falls man unerwartet zu Geld kommen sollte). Die rechte Kenntnis von Fremdwörtern und fremdsprachigen Redewendungen wirkt einfach immer und kann auch gut als Aufputz für unverbindlichen Smalltalk verwendet werden.

Amüsant wird´s, wenn eine Sekretärin im Protokoll eine Adhoc-Sitzung als eine Art Hock-Sitzung niederschreibt (so tatsächlich geschehen) oder wenn die wilde KurtisanŽ mit dem wilden Kurdistan verwechselt wird (immerhin bisher nur im Kabarett erlebt). Auch "tout malade" mit einem undeutlichen "tut ma lad" (Tut mir Leid) zu verwechseln, kann zu befremdlichen Situationen führen.

Folgende Episode jedenfalls könnte entweder auf mangelnde Englischkenntnisse oder aber auf bewundernswerte Schlagfertigkeit hinweisen: Bahnhof Linz, irgendwann in den letzten Wochen. Ein Bekannter von mir betritt eine Trafik und fragt: "Hätten Sie vielleicht ein Reader´s Digest?" "Na", antwortet die Verkäuferin, "oba die Rieder Nachrichten können´s haben".

Und damit auch Ihnen die Sprüche nie ausgehen:
http://www.spruecheportal.de
http://msd.twoday.net/
http://zitate.net/

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Mon, 28 Mar 2011 02:04:00 -0700 ... diesmal zum Thema "Information" http://rsattler.posterous.com/in-eigener-sache-diesmal-zum-thema-informatio http://rsattler.posterous.com/in-eigener-sache-diesmal-zum-thema-informatio

Angelehnt an einen von mir schon seit Kindheit hoch verehrten Schriftsteller möchte ich Ihnen heute ein Erlebnis, das mir in Begleitung des besten Ehemanns von allen widerfuhr, erzählen. Es machte mir deutlich, wie man ein und dieselbe Information sehr positiv oder auch sehr negativ an den Mann/die Frau bringen kann. Es ging um ein Motorrad.

Es ging hier nicht um ein wildes Motorrad, sondern um ein kleines, handliches und gemütliches, mit dem man zum Bäcker in die Stadt fährt, kleine Ausflüge auf Bundesstraßen macht und sonst möglichst wenig Arbeit und Ausgaben hat. Der beste Ehemann von allen hat sich also ein bewährtes Modell ausgesucht, das seit Jahren von einem sehr renommierten japanischen Hersteller angeboten wird und sich vor allem in Asien und Afrika aufgrund seiner Unkompliziertheit größter Beliebtheit erfreut.

Information beim Händler Nr. 1: "Ach, vergessen Sie´s. Alte Technik, keinerlei Elektronik, keine Extras. Das wäre, als ob Sie heute einen neu gebauten VW Käfer im Stil von 1960 erwerben würden. Wählen Sie doch lieber ein zeitgemäßeres Modell."

Information beim Händler Nr. 2: "Kann ich Ihnen sehr empfehlen. Alte Technik, keinerlei Elektronik, keine Extras. Das wäre, als ob Sie heute einen neu gebauten VW Käfer im Stil von 1960 erwerben würden. Kann Ihnen jeder Mechaniker reparieren."

Der beste Ehemann von allen hat sich für die alte Technik ohne Elektronik und ohne Extras entschieden. Gäbe es ihn, neu gebaut und erschwinglich, würde er sich sicher einen VW Käfer im Stil von 1960 kaufen.

Und was mich betrifft: ich war wirklich fasziniert davon, wie man ein und dieselbe Information unterschiedlich betrachten kann.

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Mon, 28 Mar 2011 02:01:00 -0700 Werbesprüche http://rsattler.posterous.com/werbespruche http://rsattler.posterous.com/werbespruche

Kürzlich hat mir ein Kollege ein frisches Pfefferminzbonbon einer ganz bestimmten Marke angeboten, und beim Anblick der Verpackung entfloh mir ein jauchzendes: "Sind sie zu stark, bist Du zu schwach". Natürlich erntete ich verständnislose Blicke, denn nicht jeder ist derartig werbebestimmt wie ich. Ich kann halt nicht anders. War es einstmals beruflich bedingtes Interesse, so ist es heute Spaß an der Sache: ich bin fernsehsüchtig und kann auch bei Werbung nicht wegsehen.

Klar musste umgehend die neueste Hautcreme für reifere Semester her, nachdem ein verdächtig gut erhaltener Filmstar meiner Jugendzeit mir diese mit äußerster Überzeugungskraft angepriesen hat (obwohl - wenn das Produkt so neu ist, womit hat sie sich die letzten 60 Jahre gepflegt ...). Wenn ein Waschmittel Aprilfrische verspricht, muss es ins Haus und die Cholesterin senkende Margarine weckt inzwischen auch mein Interesse.

Bis vor kurzem war ich mir ganz sicher, zumindest den Verlockungen der Dauerwerbesendungen unter Garantie widerstehen zu können. Inzwischen bin ich schwach geworden und stolze Besitzerin eines Faltbrettes. Das ist ein Gegenstand, mit dem man Hemden und andere Wäsche- bzw. Kleidungsstücke mathematisch genau falten kann. Ich kann Ihnen verraten: ein echter Fortschritt in meinen Kleiderschränken! Wenigstens bei den deutschen Wunderhobeln, königlichen Bauchtrainern und garantiert erfolgreichen Latin Dancing Kursen bin ich bisher standhaft geblieben. Wie gesagt, bisher.

Erst heute Früh fragte mich der beste Ehemann von allen nach der Telefonnummer seines Vaters. Er ist nämlich nicht gewillt, sich irgendwelche Telefonnummern auswendig zu merken. Wie aus der Pistole geschossen antwortete ich: "Bin i da Herold?"

Dabei muss man ja schon richtig vorsichtig sein, was man sagt, denn nicht nur die berühmte Pausen- und Kuhfarbe, sondern auch so mancher bis dato eher unverfängliche deutschsprachige Satz ist inzwischen geschützt. Also i find des super!

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