1 Apr 2011

Hackerangriffe

Vor einiger Zeit sind einige von mir betreute Seiten Opfer von Hackerangriffen geworden. Einmal finde ich eine Drohung mit eindeutigem Bezug zur Türkei vor, die mich nicht gerade beruhigt zurücklässt, dann wieder führt die Seite dank einer automatischen Weiterleitung zu einem russischen Online-Magazin, dann wieder sieht so manche Homepage von außen normal aus, lässt sich aber nicht bearbeiten, weil ein besonders humorvoller Hacker irgendwo eine Seite hineingeschmuggelt hat, die nun jede weitere Funktion unterbindet.

Ich finde das nicht erbaulich, und ich spreche auf diesem Wege Flüche aus, die den betreffenden Personen hoffentlich Verderben, Bestrafung und alles erdenklich Unerfreuliche bringen, denn als gewöhnliche Anwenderin bin ich zu mehr leider nicht in der Lage.

Es stecken Jahre voller Arbeit dahinter, die ein anderer, ein völlig Fremder, nur so aus Jux und Tollerei mit ein paar Klicks vernichtet. Ja gut, auch ein Menschenleben ist, wenn man das möchte, mit ein paar Klicks vernichtet. Zur Polizei gehen? Die lachen mich bestenfalls aus. Was also tun? Anregungen und Tipps werden gern entgegen genommen.

28 Mar 2011

Besuche bei t-mobile

Irgendwann im Oktober, Filiale Landstraßer Hauptstraße

Ich habe ein iPhone 3GS, das ich nach Vertragsänderung freischalten lassen möchte. Also betrete ich das Geschäft, in dem drei junge Leute, zwei junge Männer und eine junge Frau, von Kunden belagert, in aller Ruhe ihrer Arbeit nachgehen. Möglicherweise tun sie das einzig Richtige, nämlich sich nicht von der wartenden Schlange aus der Ruhe bringen lassen, und einen Kunden nach dem anderen "abarbeiten". Der Umgangston ist sachlich, aber nicht unbedingt freundlich. Vielleicht sind die jungen VerkäuferInnen heutzutage einfach so, denke ich. Freundlichkeit ist nicht mehr "in".

Endlich ist die Reihe an mir, und ich gerate an die junge Frau. Ich möchte mein iPhone freischalten lassen, sage ich. Das kann man erst zwei Jahre nach Anmeldung machen, sagt sie in sachlichem Stakkato. Vielleicht wären Sie so freundlich, in ihrer Datenbank nachzusehen, denn ich weiß nicht, wie alt das Gerät genau ist, sage ich. Wortlos und lieblos tippt sie die von mir angegebenen Daten ein, ohne merkbare Freundlichkeit sagt sie, Sie können Anfang Dezember wieder kommen, dann können wir es freischalten. Benötige ich dazu irgendwelche Unterlagen, frage ich. Nein, sagt sie, völlig ohne eine Emotion oder einem auch nur leichten Anflug eines Lächelns, und das war´s. Vielleicht ist es ja das klassische Rollenverhalten, ältere Frau ist eifersüchtig auf jüngere, denke ich, als ich mit Unbehagen das Geschäft verlasse, denn irgendwie fühle ich mich ziemlich abgefertigt. Immerhin, es ist dem Personal nichts vorzuwerfen, außer dass Freundlichkeit fehlt. Vielleicht wird die ja heute nicht mehr als wichtig erachtet, denke ich.

Anfang Dezember, Filiale Meidlinger Hauptstraße

Ich betrete das völlig überfüllte und viel zu kleine Geschäft. Kurz vor Weihnachten, vielleicht sind wir ja alle überreizt, vorweihnachtliche Hektik hat um sich gegriffen, und warum bestehe ich auch darauf, ausgerechnet jetzt und heute mein iPhone freischalten zu lassen.

Ich warte geduldig, und irgendwann gerate ich - wieder an eine junge Frau. Wer mich kennt weiß, ich bin selbst Dienstleisterin und deshalb grundsätzlich sehr freundlich im Umgang mit anderen, auch mit VerkäuferInnen, und auch mit jungen VerkäuferInnen. Also bringe ich mein Anliegen vor, ich möchte mein iPhone freischalten lassen. Dazu brauchen wir die Rechnung, sagt sie. Die habe ich nicht, schließlich sind ja alle Unterlagen in Ihrer Datenbank, antworte ich. Dann muss ich Ihnen fünf Euro verrechnen, ist die knappe Antwort.

Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren selbständig, ich kenne mich mit Kalkulation und Kosten aus und wage daher zu protestieren, da es mir nicht einleuchtet, wie ein A4 schwarz-weiß - Ausdruck fünf Euro (wären früher fast öS 70,- gewesen) kosten kann. Dann hätten Sie halt die Rechnung mitgebracht, sagt die junge Frau flapsig. Die Rechnung ist in meiner Buchhaltung, und die ist bei meiner Buchhalterin, antworte ich. Dann hätten Sie sie halt vorher von Ihrem Buchhaltungsbüro geholt, sagt sie. Ich werde wütend, ich werde etwas lauter. Bitte seien Sie vorsichtig, was Sie sagen und wie Sie mit mir sprechen, sage ich. Ich bin Ihre Kunden und kein Bittsteller. Sie seufzt, verdreht die Augen. Ich hoffe, ich habe nicht wirklich gesehen, was Sie soeben gemacht haben, sage ich, wieder ganz ruhig. Ach Du liebe Zeit, seufzt, sie, und ich drohe ihr, leise und sehr freundlich: benehmen Sie sich bitte, und überlegen Sie ab jetzt jede weitere Äußerung, denn Sie sind auf dem falschen Weg. Mit sichtlichem Widerwillen händigt mir die Dame den wertvollen A4 Ausdruck meiner Rechnung aus der t-mobile-Datenbank aus und erklärt mir in knappen Worten, dass die Freischaltung irgendwann in den nächsten Tagen erfolgen wird.

Ich bin froh, das Geschäft verlassen zu können und hoffe, es möglichst nie wieder betreten zu müssen. Später schreibe ich einen Beschwerdebrief, den man allerdings auch nur über ein unpersönliches Online-Formular abschicken kann, denn ich finde weder eine telefonische Hotline noch sonst eine Möglichkeit zur persönlichen Kontaktaufnahme mit t-mobile auf deren Internetseite. Immerhin, einige Tage später bekomme ich einen freundlichen Brief, in dem mir zugesichert wird, dass mir die fünf Euro bei der nächsten Rechnung gutgeschrieben werden. Ich bedanke mich für die vorweihnachtliche Freundlichkeit, die mir hier erwiesen wurde, und tatsächlich finde ich auf der folgenden Abrechnung die Gutschrift.

23. März 2011, Filiale Kärntner Straße

Mein Kollege, Herr K., erzählt mir, dass er Gutscheine in Höhe von Euro 600,- (!) von t-mobile hat und dafür für seine Tochter ein iPhone bei t-mobile erwerben möchte. Da ich gerade Zeit habe und interessiert bin, begleite ich ihn in das Geschäft.

Ein junger Mann, der nicht einmal grüßt, er wirkt eher belästigt und kanzelt uns auf die Frage nach dem Erwerb eines iPhones ziemlich aufgebracht, beinahe mit erhobener Stimme, ab. Hier kann man kein iPhone kaufen, sagt er unwirsch. Erst auf mehrfache Fragen erfahren wir in ungeduldigem Tonfall, dass man ein iPhone nur bekommt, wenn man einen Vertrag abschließt oder ändert. Persönliche Anmerkung von mir: spätestens als er die Gutscheine sieht hätte der junge Kollege anbieten müssen, sich um eine Möglichkeit der Lösung anzunehmen. Stattdessen rät er uns, selber die Kontaktperson bei t-mobile anzurufen, die Herr K. erwähnt. Was Herr K. dann auch tut. (Anmerkung: Herr K. ist Großkunde der Firma und die erwähnte Kontaktperson innerhalb der Firma hochrangig und bekannt).

Soweit ich als Außenstehende beobachten kann, folgt nun eine telefonische Odyssee. Versprochene Rückrufe erfolgen nicht, bei Nachfrage stellt sich heraus, dass die Kontaktperson zum Zeitpunkt des versprochenen Rückrufs längst nicht mehr in der Firma anwesend war, und zahlreiche Telefonate mit unterschiedlichen Personen später erfährt Herr K., dass er unter Angabe einer Telefonnummer und des dazu gehörigen Kundenkennworts die Vertragsänderung in der soeben aufgesuchten Filiale durchführen und dabei das iPhone mit den Gutscheinen erwerben kann.

Wir betreten also nochmals das Geschäft, der Verkäufer von vorhin straft uns mit demonstrativer Nichtbeachtung. Ein anderer Mitarbeiter, Herr T., bittet uns zu seinem Platz, wir legen ihm die Sachlage nochmals dar. Er schaut in die Datenbank, übrigens auch er ohne jedes Lächeln und ohne jede Freundlichkeit, fragt das Kundenkennwort ab, und erklärt, dass er kein Geld zurückerstatten könne und dass daher die Bezahlung mit den Gutscheinen ohnehin gar nicht möglich wäre. Dann erklärt er uns, dass er ohne Ausweis der Nummern-Inhaberin auch keine Vertragsänderung durchführen könne und wir daher wieder unverrichteter Dinge abziehen müssten. Dies alles in einem absolut präpotentem und flapsigem Tonfall, belehrend und "von oben herab", der mir für einen solchen Standort und für einen offenbar sowohl geschäftlich als auch privat langjährigen und guten Kunden wie Herrn K. sehr unklug und unpassend erscheint.

Bevor wir gehen, lege ich dem Verkäufer Herrn T. noch nahe, sich einer Schulung für den Umgang mit Kunden zu unterziehen, da hier sehr viel im Argen läge. Den Wortlaut der Antwort zu wiederholen oder gar mich an den Tonfall zu erinnern, erspare ich mir lieber.

Ich bin nach wie vor t-mobile-Kundin, denn solange man nichts in einer Filiale braucht, funktioniert das Service ja offenbar. Ich hoffe aber, dass nie der Fall eintritt, dass ich einen Support brauche, der den Besuch einer Filiale erfordert. Ich fürchte mich davor, jemals wieder eine t-mobile-Filiale betreten zu müssen, bei der Überheblichkeit, Unfreundlichkeit und Unprofessionalität, die ich hier erlebt habe.

 

28 Mar 2011

Verkaufsmethoden

Dass das Kaufen und Verkaufen unsere Wirtschaft am Leben hält, wissen wir alle. Dass das Einkaufen, heute auch Shopping genannt, inzwischen sogar zur Freizeitgestaltung hochstilisiert wird, nennt man "Zeitgeist". Vielfältig sind inzwischen die mehr oder weniger raffinierten Methoden, mit denen diverse Firmen versuchen, ihre Produkte an den Mann/die Frau zu bringen.


Noch aus meiner Kindheit kann ich mich an den ehrenwerten Berufsstand der Staubsaugervertreter erinnern, die, natürlich unangemeldet, ins Haus kamen, ihr Verkaufsgut ausbreiteten und in einem nicht mehr enden wollenden Schwall an Lobesworten das ihnen anvertraute Produkt anpriesen. Ähnlich unerbittlich waren die Vertreter von Zeitschriftenabonnements oder Buchklubs. Meist waren diese Verkaufsaktionen von Erfolg gekrönt, waren die Hausfrauen von damals schließlich noch nicht gewappnet gegen derartig effektive Konsumversuchungen und psychologische Tricks.

Das hat sich inzwischen geändert. Darum sind die Firmen auch auf neue Methoden umgestiegen und machen sich freundschaftliche Gefühle und persönliche Beziehungen zu Nutze. Wer kann sich schon entziehen, wenn er zu einer Party eingeladen ist und dort der Gastgeberin durch umsatzstarke Einkäufe von Plastikgeschirr oder Kerzen zu einem großartigen Geschenk verhilft. Oder wenn er von seinem Chef oder Kunden zu einem Vortrag mitgenommen wird, der sich als Werbeveranstaltung einer Network Marketing Organisation entpuppt.

Wie sehr lobe ich mir da den Kauf im Versandhaus - unpersönlich und unproblematisch. Wirklich? Nicht immer. Auch hier gibt es lästige Begleiterscheinungen wie Gewinnspiele, Gratis-Geschenke die keiner braucht oder Wertmarken, deren Sammeln irgendwelche Vorteile verspricht.

Am besten, man geht dann, wenn man etwas braucht, in ein entsprechendes Geschäft und kauft es? Auch nicht mehr so einfach, denn hier werden einem zumindest Kundenkarten oder gar Clubmitgliedschaften aufgenötigt und man muss jedes Mal von neuem dankend ablehnen, will man nicht eine von Kundenkarten überquellende Geldbörse mit sich herumtragen.

Vielleicht könnten wir ja die eine oder andere Methode auf die Weiterverbreitung von eLearning anwenden. Der eLearning-Vertreter, der unangemeldet im Unterricht erscheint und Lehrende wie Lernende mit wortreichen Lobpreisungen mitreisst, das als Weihnachtsfeier getarnte eLearning-Seminar, die Kundenkarte für den Bildungsserver ... Ideen werden gerne angenommen.

 

28 Mar 2011

Fremdwörter

Meine lieben Damen und Herren, liebe Leser und Leserinnen,

das soll jetzt kein Wettern gegen fremde Einflüsse auf unsere Sprache werden, auch wenn ich über unsere Meetings und Commitments und andere in die Alltagssprache übernommenen Ausdrücke manchmal schon schmunzeln muss. Erstens bin ich persönlich sehr anglophil (Englisch ist immerhin die einzige Fremdsprache von der ich behaupten kann, dass ich sie einigermaßen beherrsche) und zweitens zeige auch ich gerne (m)einen gehobenen Bildungsstand durch raffinierte Anwendung interessant klingender Fremdwörter. Wie gut, wenn man über Lateinkenntnisse verfügt und im rechten Moment entsprechende Ausrufe bereit hält wie "Sic transit gloria mundi" (vor allem beim morgendlichen Blick in den Spiegel) oder "pecunia non olet" (falls man unerwartet zu Geld kommen sollte). Die rechte Kenntnis von Fremdwörtern und fremdsprachigen Redewendungen wirkt einfach immer und kann auch gut als Aufputz für unverbindlichen Smalltalk verwendet werden.

Amüsant wird´s, wenn eine Sekretärin im Protokoll eine Adhoc-Sitzung als eine Art Hock-Sitzung niederschreibt (so tatsächlich geschehen) oder wenn die wilde KurtisanŽ mit dem wilden Kurdistan verwechselt wird (immerhin bisher nur im Kabarett erlebt). Auch "tout malade" mit einem undeutlichen "tut ma lad" (Tut mir Leid) zu verwechseln, kann zu befremdlichen Situationen führen.

Folgende Episode jedenfalls könnte entweder auf mangelnde Englischkenntnisse oder aber auf bewundernswerte Schlagfertigkeit hinweisen: Bahnhof Linz, irgendwann in den letzten Wochen. Ein Bekannter von mir betritt eine Trafik und fragt: "Hätten Sie vielleicht ein Reader´s Digest?" "Na", antwortet die Verkäuferin, "oba die Rieder Nachrichten können´s haben".

Und damit auch Ihnen die Sprüche nie ausgehen:
http://www.spruecheportal.de
http://msd.twoday.net/
http://zitate.net/

28 Mar 2011

... diesmal zum Thema "Information"

Angelehnt an einen von mir schon seit Kindheit hoch verehrten Schriftsteller möchte ich Ihnen heute ein Erlebnis, das mir in Begleitung des besten Ehemanns von allen widerfuhr, erzählen. Es machte mir deutlich, wie man ein und dieselbe Information sehr positiv oder auch sehr negativ an den Mann/die Frau bringen kann. Es ging um ein Motorrad.

Es ging hier nicht um ein wildes Motorrad, sondern um ein kleines, handliches und gemütliches, mit dem man zum Bäcker in die Stadt fährt, kleine Ausflüge auf Bundesstraßen macht und sonst möglichst wenig Arbeit und Ausgaben hat. Der beste Ehemann von allen hat sich also ein bewährtes Modell ausgesucht, das seit Jahren von einem sehr renommierten japanischen Hersteller angeboten wird und sich vor allem in Asien und Afrika aufgrund seiner Unkompliziertheit größter Beliebtheit erfreut.

Information beim Händler Nr. 1: "Ach, vergessen Sie´s. Alte Technik, keinerlei Elektronik, keine Extras. Das wäre, als ob Sie heute einen neu gebauten VW Käfer im Stil von 1960 erwerben würden. Wählen Sie doch lieber ein zeitgemäßeres Modell."

Information beim Händler Nr. 2: "Kann ich Ihnen sehr empfehlen. Alte Technik, keinerlei Elektronik, keine Extras. Das wäre, als ob Sie heute einen neu gebauten VW Käfer im Stil von 1960 erwerben würden. Kann Ihnen jeder Mechaniker reparieren."

Der beste Ehemann von allen hat sich für die alte Technik ohne Elektronik und ohne Extras entschieden. Gäbe es ihn, neu gebaut und erschwinglich, würde er sich sicher einen VW Käfer im Stil von 1960 kaufen.

Und was mich betrifft: ich war wirklich fasziniert davon, wie man ein und dieselbe Information unterschiedlich betrachten kann.

28 Mar 2011

Werbesprüche

Kürzlich hat mir ein Kollege ein frisches Pfefferminzbonbon einer ganz bestimmten Marke angeboten, und beim Anblick der Verpackung entfloh mir ein jauchzendes: "Sind sie zu stark, bist Du zu schwach". Natürlich erntete ich verständnislose Blicke, denn nicht jeder ist derartig werbebestimmt wie ich. Ich kann halt nicht anders. War es einstmals beruflich bedingtes Interesse, so ist es heute Spaß an der Sache: ich bin fernsehsüchtig und kann auch bei Werbung nicht wegsehen.

Klar musste umgehend die neueste Hautcreme für reifere Semester her, nachdem ein verdächtig gut erhaltener Filmstar meiner Jugendzeit mir diese mit äußerster Überzeugungskraft angepriesen hat (obwohl - wenn das Produkt so neu ist, womit hat sie sich die letzten 60 Jahre gepflegt ...). Wenn ein Waschmittel Aprilfrische verspricht, muss es ins Haus und die Cholesterin senkende Margarine weckt inzwischen auch mein Interesse.

Bis vor kurzem war ich mir ganz sicher, zumindest den Verlockungen der Dauerwerbesendungen unter Garantie widerstehen zu können. Inzwischen bin ich schwach geworden und stolze Besitzerin eines Faltbrettes. Das ist ein Gegenstand, mit dem man Hemden und andere Wäsche- bzw. Kleidungsstücke mathematisch genau falten kann. Ich kann Ihnen verraten: ein echter Fortschritt in meinen Kleiderschränken! Wenigstens bei den deutschen Wunderhobeln, königlichen Bauchtrainern und garantiert erfolgreichen Latin Dancing Kursen bin ich bisher standhaft geblieben. Wie gesagt, bisher.

Erst heute Früh fragte mich der beste Ehemann von allen nach der Telefonnummer seines Vaters. Er ist nämlich nicht gewillt, sich irgendwelche Telefonnummern auswendig zu merken. Wie aus der Pistole geschossen antwortete ich: "Bin i da Herold?"

Dabei muss man ja schon richtig vorsichtig sein, was man sagt, denn nicht nur die berühmte Pausen- und Kuhfarbe, sondern auch so mancher bis dato eher unverfängliche deutschsprachige Satz ist inzwischen geschützt. Also i find des super!